November 2019

 

The Sound Routes II presents

Sonntag 24.11.2019 16:00 | Café

Eintritt: AK: 10,- € / 5,- € (ermäßigt) / 3,- € (Berlin Pass), VVK: 5,- € zzgl. Gebühr

Veranstalter/-in: Werkstatt der Kulturen
Kurator/-in: Fuasi Abdul-Khaliq

Produktion

HOMAGE SESSION RELOADED

Jazz-Musiker_innen nehmen weltweit verschiedene Einflüsse oder Traditionen auf - und treiben damit auch unterschiedliche Entwicklungen voran. Besonders in Berlin, einer von Migration, Exil und hoher Mobilität geprägten Stadt, treffen daher klassische und traditionelle Musik-Genres aus unterschiedlichen Geographien aufeinander, die die Berliner Jazz-Landschaft in entsprechend besonderer Weise prägen und erneuern.

Nach dem großartigen Erfolg der HOMAGE SESSION in 2018, zeitgleich die Gründung der LITTLE BIG BAND - dem hauseigenen World-Jazz-Ensemble der WERKSTATT DER KULTUREN, dem einzigen dieser Art bundesweit, schließen wir nun an, mit dem Format HOMAGE SESSION RELOADED.

Ein Format, bei dem wir im 1. Set einen Impuls setzen, indem wir ein Album des WorldJazz vorstellen. Dieser wird dann im Rahmen der sich anschließenden Jam Session von möglichst vielen Musiker_innen unterschiedlicher Herkünfte aufgegriffen und weiterentwickelt.


 


In dieser Edition der HOMAGE SESSION RELOADED wird das World-Jazz-Ensemble der WERKSTATT DER KULTUREN, die Little Big Band das Album "Live in der Fabrik" von Jan Garbarek spielen und interpretieren.


Besetzung

  • Charles Sammons: Bass
  • Eric Vaughn: Drums
  • Fuasi Abdul-Khaliq: Sax
  • Reggie Moore: Piano

 

"Live in der Fabrik" von Jan Garbarek

Der norwegischer Jazzmusiker (Saxophone, Synthesizer, Flöten) Jan Garbarek zählt zu den wichtigen zeitgenössischen Jazzmusikern in Europa und gilt mit seinem klaren, asketischen Saxophonton als herausragender Vertreter der skandinavischen Jazz-Szene.

 

Als Musiker war Garbarek Autodidakt. Saxophon lernte er unter dem Einfluss von John Coltrane, den er 1961 im Radio hörte.

Sein erstes Album unter eigenem Namen nahm er 1967 auf (Til Vigdis). Ab 1970 tourte er auch in Mitteleuropa. Den künstlerischen Durchbruch erzielte er spätestens mit dem Album Witchi-Tai-To (ECM, 1974), dessen Titelstück von Jim Pepper stammt und über Don Cherry in sein Repertoire kam, sowie Carla Bleys A.I.R. und Don Cherrys Desireless.

Später trat Garbarek zunehmend als Musiker in Projekten mit weltmusikalischem Hintergrund in Erscheinung. 1982 erhielt er den norwegischen Gammleng-Preis in der Rubrik Jazz.

1994 veröffentlichte Garbarek das viel beachtete Bestseller-Album Officium.

Als wichtiger Einfluss für das Spiel Garbareks gilt, neben den klassischen amerikanischen Jazzgrößen, vor allem die traditionelle norwegische Folklore und die Orientierung am Gesang, die Garbareks Spiel einen völlig eigenen, unverwechselbaren Sound verleiht.

Aufgrund seiner norwegisch-deutschen Beziehung und europäischen Bedeutung im Jazz wurde er im Oktober 2014 mit dem Willy-Brandt-Preis ausgezeichnet.





LITTLE BIG BAND

 

Ob Opern- oder Konzerthaus, Theater oder Musicalbühne; ein festes künstlerisches Ensemble ist für die meisten Kultureinrichtungen Standard. Im Jazz-Bereich sind dafür u.a. die Jazz Bigbands der öffentlich-rechtlichen Radiosender bekannt. In Berlin gab es in der Vergangenheit verschiedene Ansätze für einen festen Ort mit eigenem Jazz-Ensemble, lange Zeit allerdings ohne Resultat - bis zur Gründung der der LITTLE BIG BAND - dem hauseigenen World-Jazz-Ensemble der WERKSTATT DER KULTUREN. Ein Novum.

Die LITTLE BIG BAND ist ein sich ständig umformierendes Ensemble aus Jazz- und World-Musiker_innen. Mehr als 100 Künstler_innen spielen rund 50 Instrumente - vom Trio bis zum Orchester.

Der feste Nukleus von Musiker_innen wird im Rahmen von HOMAGE SESSION RELOADED durch Kolleg_innen des Projekts THE SOUND ROUTES verstärkt  – abhängig davon, welche Werke welcher World-Jazz-Komponist_innen gespielt und interpretiert werden.

Saxophonist Fuasi Abdul-Khaliq fungiert als Bandleader der LITTLE BIG BAND und Kurator der Konzertreihe HOMAGE SESSION RELOADED.

  

Werde Fan der LITTLE BIG BAND!


 

   


  


Die WERKSTATT DER KULTUREN wird gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa.

 

 

 

 
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