Oktober 2019

 

The Sound Routes II presents

Sonntag 27.10.2019 16:00 | Café

Eintritt: AK: 10,- € / 5,- € (ermäßigt) / 3,- € (Berlin Pass), VVK: 5,- € zzgl. Gebühr

Veranstalter/-in: Werkstatt der Kulturen
Kurator/-in: Fuasi Abdul-Khaliq

Produktion

HOMAGE SESSION RELOADED

Jazz-Musiker_innen nehmen weltweit verschiedene Einflüsse oder Traditionen auf - und treiben damit auch unterschiedliche Entwicklungen voran. Besonders in Berlin, einer von Migration, Exil und hoher Mobilität geprägten Stadt, treffen daher klassische und traditionelle Musik-Genres aus unterschiedlichen Geographien aufeinander, die die Berliner Jazz-Landschaft in entsprechend besonderer Weise prägen und erneuern.

Nach dem großartigen Erfolg der HOMAGE SESSION in 2018, zeitgleich die Gründung der LITTLE BIG BAND - dem hauseigenen World-Jazz-Ensemble der WERKSTATT DER KULTUREN, dem einzigen dieser Art bundesweit, schließen wir nun an, mit dem Format HOMAGE SESSION RELOADED.

Ein Format, bei dem wir im 1. Set einen Impuls setzen, indem wir ein Album des WorldJazz vorstellen. Dieser wird dann im Rahmen der sich anschließenden Jam Session von möglichst vielen Musiker_innen unterschiedlicher Herkünfte aufgegriffen und weiterentwickelt.

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In dieser Edition der HOMAGE SESSION RELOADED wird das World-Jazz-Ensemble der WERKSTATT DER KULTUREN, die Little Big Band, das Album "Swing From Paris" von Django Reinhardt & Stéphane Grappelli spielen und interpretieren.

 

Besetzung

  • Johan Leijonhufvud - guitar
  • Roland Satterwhite - violin
  • Matt Adomite - bass
  • Eric Vaughn - drums
     

"Swing From Paris" by Django Reinhardt & Stéphane Grappelli

Gitarrist, Komponist und Bandleader Jean „Django“ Reinhardt (*1910, Belgien; † 1953 Frankreich) gilt als ein Begründer bzw. Vorreiter des europäischen Jazz.

Das Neue und Besondere an seiner Musik war der Mix aus Musikstilen: aus dem schon gängigen New-Orleans-Jazz der 1920er Jahre, den französischen Walzern (valses musettes) und der traditionellen Spielweise der Sinti schuf er einen neuen Klang.

Bei einem Brand wird Django Reinhardt linke Hand stark verletzt, so dass er dauerhaft keine regulär verwendeten Standard-Akkordvoicings mehr spielen kann und auch seine Solotechnik umstellen muss. Der Musiker erarbeitet sich seine eigenen Grifftechniken und Voicings auf der Gitarre (bekannt geworden als "Dreifinger-Voicings". Später werden diese von vielen Jazzgitarristen seiner Zeit kopiert, beeinflussen die gesamte Jazzwelt und finden schließlich Eingang in die heutige Jazzharmonie.

Gemeinsam mit dem französischen Jazz-Violinisten Stéphane Grappelli (* 1908, Paris; † 1997 ebenda) gründete Jean „Django“ Reinhardt  1934 das Quintette du Hot Club de France, mit dem sie zahlreiche Schallplatten aufnahmen; Novum: Das Quintette war das erste ausschließlich von Saiteninstrumentalisten besetzte Jazz-Ensemble. Es kam hier auch erstmals im Jazz zur Arbeitsteilung von Solo- und Rhythmusgitarre.

 

 

 

 


LITTLE BIG BAND

 

Ob Opern- oder Konzerthaus, Theater oder Musicalbühne; ein festes künstlerisches Ensemble ist für die meisten Kultureinrichtungen Standard. Im Jazz-Bereich sind dafür u.a. die Jazz Bigbands der öffentlich-rechtlichen Radiosender bekannt. In Berlin gab es in der Vergangenheit verschiedene Ansätze für einen festen Ort mit eigenem Jazz-Ensemble, lange Zeit allerdings ohne Resultat - bis zur Gründung der der LITTLE BIG BAND - dem hauseigenen World-Jazz-Ensemble der WERKSTATT DER KULTUREN. Ein Novum.

Die LITTLE BIG BAND ist ein sich ständig umformierendes Ensemble aus Jazz- und World-Musiker_innen. Mehr als 100 Künstler_innen spielen rund 50 Instrumente - vom Trio bis zum Orchester.

Der feste Nukleus von Musiker_innen wird im Rahmen von HOMAGE SESSION RELOADED durch Kolleg_innen des Projekts THE SOUND ROUTES verstärkt  – abhängig davon, welche Werke welcher World-Jazz-Komponist_innen gespielt und interpretiert werden.

Saxophonist Fuasi Abdul-Khaliq fungiert als Bandleader der LITTLE BIG BAND und Kurator der Konzertreihe HOMAGE SESSION RELOADED.

  

Werde Fan der LITTLE BIG BAND!


 

   


  


Die WERKSTATT DER KULTUREN wird gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa.