September 2019

 

2. creole global

Donnerstag 12.09.2019 19:00 | Saal

Eintritt: Frei

Veranstalter/-in: Werkstatt der Kulturen

Produktion

 

Wettbewerbskonzerte 12. September 2019*

alle Konzerte auf der creole Festival-Seite

19.10h Amalaya
19.40h Japal
20.10h OKO
21.00h Flow Beatz
21.30h Ahmed Mounib Band
22.00h Superrocket 3000


 


Ahmed Mounib Band

Erst Anfang 2019, begeisterte die 5-köpfige Band um den Leader Ahmed Mounib bereits in München das Publikum im renommierten Cuvilliés Theater. Das Repertoire reicht von Mounibs Kompositionen bis hin zu neuen Arrangements bekannter Stücke und bedient sich einer Begegnung aus Jazz und arabischen Genres.

 

Der Geiger und Komponist Ahmed Mounib arbeitete am Sinfonie-Orchester in Kairo, bevor er zum Studium der Klassischen und Jazz-Musik nach Deutschland kam. Hier spielte er unter anderem in der Württembergischen Philharmonie Reutlingen. Mit seinem bekannte Duo "Fouad&Mounib" tourt er mit dem Pianisten Mohammed Fouad erfolgreich in Europa und Afrika.

Zurzeit ist Mounib als Konzertmeister und Solist auf Tournee mit dem berühmten deutschen Sänger Konstantin Wecker und dem Kammer-Orchester der Bayerischen Philharmonie.

Besetzung

  • Ahmed Mounib – violin
  • Abathar Kmash – oud
  • Nino Stübinger – piano
  • Wilbert Pepper – double bass
  • Stefan Noelle - drums

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Amalaya

Songs from Argentina till Syria

Syrische Oud trifft auf argentinische Chacarera, Flamenco-Gitarre auf 9/8 Takt, sehnsuchtsvolles Chalumeau auf tänzerische Rahmentrommel. Dazu drei ausdrucksvolle Stimmen. Sie suchen und besingen, was Menschen von gestern, heute und morgen gemein ist: Träume, Sehnsüchte, Wünsche. Mal in traditioneller Kleidung, mal mit neuen transkulturellen Gewändern.

 


Die Musiker_innen aus Argentinien, Deutschland und Syrien verbinden auf elegante Art und Weise Rhythmen aus Mittel- und Südamerika mit arabischen, spanischsprachigen und sefardischen Texten und erzählen in ihren Liedern von musikalischen
Migrationsgeschichten.

Das 2016 in Leipzig gegründete Ensemble trat mit seinen Programmen u.a. im Grassi Museum und der naTo Leipzig, im Societaetstheater Dresden sowie beim Rudolstadt Festival auf.

Besetzung

  • Leandro Salvatierra - Gitarre/ Baglama/ Voc
  • Luise Rauer - Voc
  • Basel Alkatrib – Oud
  • Antonio Morejón Caraballo - Voc/ Perc
  • Fabian Klentzke - Piano/ Chalumeau/Voc
  • Korbinian Kirchner – Percussion

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Flow Beatz

FLOW BEATZ definiert "Percussion-Duo" ganz neu. Es ist, als würde das Leben selbst durch die Hände von Florian Betz und Bodek Janke sprechen.

 


FLOW BEATZ ist ein brandneues Percussion-Duo-Projekt des Pantam- und Marimbaspielers Florian Betz.

Es gibt keine Kompositionen, nur den Moment - und diesen Moment fangen die beiden Musiker mit höchster Sensibilität und Virtuosität ein. Ein fließendes Auf und Ab der Rhythmen und Klänge, ein Kommen und Gehen der verschiedenen Instrumente und Melodien, eine Trance, eine Phantasie.

Die Debüt-CD soll in der zweiten Jahreshälfte 2019 erscheinen.
 

Florian Betz ist ein Pionier auf dem Instrument Pantam (auch bekannt als Handpan) und ein Virtuose auf der Marimba. Bodek Janke gehört zu den wichtigsten Schlagwerkern im Bereich Global Music, der regelmäßig mit den großen Namen der Szene auf Tour ist. Im Ensemble mit Yo-Yo-Ma eröffnete er die Elbphilharmonie in Hamburg.

Besetzung:

  • Florian Betz – marimba, pantam, piano, vocals
  • Bodek Janke – table, flutes, drums, vocals

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Japal

Japenese-Palestinian Crossover

 

Japal ist eine neu gegründete Band aus Berlin. Ihr Name - eine Wortkombination aus "Japan" und "Palestina" - steht nicht nur für die biographischen Bezüge der Musiker_innen, sondern ist gleichzeitig auch musikalisches Programm des Trios.

Besetzung:

  • Shingo Masuda: Qanun
  • Noriko Okamoto: Kontrabass
  • Romeo Natur: Perkussion

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OKO

Polyphonic Pop aus Osteuropa

Die Inspirationsquelle von OKO sind bulgarische, serbische, bosnische, polnische, ukrainische, russische, lasische, georgische und türkische Volkslieder, deren Aussage hier und heute genauso verständlich ist, weil sie etwas Universales erzählen, womit wir uns als Menschen identifizieren können.

Am liebsten wählt das Trio die Lieder aus, die aus einer Frauenperspektive erzählt werden. So verbinden sich ihre eigenen Erfahrungen mit alten Geschichten. Die Themen stammen meist aus ganz anderen Gesellschaftsstrukturen, einem Dorfkontext in Regionen, die mit ihrem urbanen Leben des 21. Jahrhunderts in Zentraleuropa nicht viel zu tun haben. Sie erzählen von jung verheirateten klagenden Mädchen, von zornigen hungernden Müttern, von flirtenden Jugendlichen, die ihre Sexualität entdecken, von Sehnsucht nach den Ausgewanderten, vom Wassertragen, von Betrug und Ehrverletzung, von Scham und Rache, von Schmuck und Schönheit, von Äpfeln und Birnen, von Bergen und Meeren….

 

Und die Musikerinnen selbst sitzen in ihren Berliner Wohnungen, wurden weder verheiratet noch haben gehungert, müssen kein Wasser tragen und kennen keine Feldarbeit, haben nicht mal einen Garten… Und doch empfinden sie es immer wieder als stärkend, ihre drei Stimmen zu vereinen, um zu versuchen, diese Geschichten nachzuempfinden. Denn diese Geschichten sind längst nicht nur in ihren Dörfern zuhause, sie kamen nach Berlin als türkische Nachbarn, bulgarische Studienkollegen, russische Geliebte, lasische Späti-Besitzer, serbische und bosnische Freunde, polnische Arbeitskolleg_innen …

Was im Dorf zurückblieb, ist der Geschmack der Äpfel vom Baum und der Geruch der Erde. Die Musikerinnen werden inspiriert vor allem auch die Naturbilder, zu denen sie im städtischen Alltag keinen Zugang haben.
Aus diesen Elementen entstehen ihre eigenen Interpretationen, Arrangements und Texte. So erschaffen sie einen (Klang)Raum für den Dialog zwischen Kulturen und Realitäten. 


Besetzung:

  • Petra Nachtmanova – vocal, bass, çiftelija, percussion
  • Moss Beynon Juckes – vocal, violin, percussion
  • Emma Greenfield – vocal, cornet, synthesizer, percussion

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Superrocket 3000

Modern-Azz

Wenn ihr noch nie auf Planet Grindus wart, dann solltet ihr definitiv dieses Konzert besuchen! Die „Superrocket 3000“ ist auf ihrer Mission, Liebe, gute Vibes und gute Musik im Universum zu verbreiten, und würde Euch gerne auf eine Reise in die unendlichen Weiten des Weltalls mitnehmen.

 

Die Kompositionen des Bandleaders Sven Ziebarth lassen sich nicht durch bestimmte Musikgenres kategorisieren, sondern sind vielmehr eine Fusion der unterschiedlichsten Musikrichtungen.

Mit einem Retro-Synth-Sound gewürzt verbinden seine Songs mühelos Jazz mit moderner Pop Musik, mittel- und südamerikanischen Rhythmen und Soul; ja, selbst Elemente aus klassischer Musik finden ihren Weg in das Programm der Superrocket.

„Mit meiner Musik versuche ich Gefühle und abstrakte Ideen, die ich nicht in Worte fassen kann, universell auszudrücken. Ich will das Hertz wie auch den Verstand des Zuhörers berühren,“ so Sven Ziebarth. 

Dieses Konzert ist nicht nur für den absoluten Jazzfan, sondern für jeden der sich auf eine Reise zu Orten mitnehmen lässt an denen er vielleicht noch nicht gewesen ist. Es wird definitiv episch.

Besetzung:

  • Sven Ziebarth – sax, electronics
  • Bernhard Luscheder – keys
  • Davide Invorvaia – keys
  • Richard Müller – e-bass
  • David Huber - drums

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Die WERKSTATT DER KULTUREN wird gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa.

 

 
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