Juni 2018

 
 

Beyond Spring - Arabische Filmreihe

Donnerstag 14.06.2018 19:30 | Saal

Eintritt: 5,- EUR

Veranstalter/-in: Werkstatt der Kulturen/ EUME (Europe in the Middle East - The Middle East in Europe) / Mayadin al-Tahrir e.V.

Kooperation

Love and Gender in Times of Displacement

Filmaufführungen mit anschließendem Gespräche mit den Filmemacherinnen und Aktivistinnen Nof Nasser-Eddin & Nour Abu-Assab, sowie EUME Fellow Rasha Hilwi


 


EMPTY TALKS - Haki Fadi

von Nour Abu-Assab, Yasmin Mechri Bendana, Nof Nasser-Eddin, Kes Stern
Dokumentarfilm, 2016, Palästina/Jordanien/Tunesien 30 Min, Sprache: Arabisch mit engl. UT

 

Der Film erzählt keine Geschichte.

Er ist ein Statement nicht-normativer Menschen in arabischen Ländern, die sich weigern, sich selbst zu definieren sowie in Schubladen gezwängt zu werden.

In dem Film berichten sie von alltäglichen Kämpfen queerer Menschen und die Botschaft, dass der Schlüssel für Widerstand Liebe ist.

 



Eccomi-Eccoti

von Raed Refai
Dokumentarfilm, 2017, Libanon‚ 68 min, Farbe, arab./franz./ital./engl.: engl. UT

 

Mit seinem lyrischen akustischen Ambiente, begleitet von einem träumerischen, atmosphärischen visuellen Stil, der oszilliert zwischen Photographie und Film, erforscht dieser Film die Möglichkeiten einer schwulen Liebe zwischen dem Libanon und Italien.

Wie kommt man zusammen in Zeiten von Schengen? Und noch viel mehr: Wie überwindet man den psychischen Schmerz, der einen daran hindert sich „eins“ zu fühlen mit sich selbst. Hängt er mit dem Schwul-Sein zusammen, oder doch mit einem viel größeren Unwohlsein, das ganz allgemein Teil des menschlichen Zustands ist?


 

Gäste

Nour Abu-Assab ist Mitbegründerin und Ko-Direktorin vom Centre for Transnational Development and Collaboration (Zentrum für transnationale Entwicklung und Zusammenarbeit).

An der Warwick Universität schrieb sie ihre Doktorarbeit über die tscherkessische Gemeinschaft in Jordanien.

Nour verfügt über umfassende Erfahrungen auf akademischer wie auf praktischer Ebene im Bereich von Menschenrechten, Gender, Sexualität, ethnische und konfessionelle Konflikte, sowie in allgemeinen Ansätzen von Entwicklung und Konfliktlösung.

 

 

Nof Nasser Eddin ist Mitbegründerin und Ko-Direktorin vom Centre for Transnational Development and Collaboration (Zentrum für transnationale Entwicklung und Zusammenarbeit).

In ihrer Doktorarbeit der Soziologie an der Warwick University untersuchte sie den Zusammenhang von Klasse und Gender und die sich daraus ergebenden Einflüsse auf wirtschaftliche Aktivitäten von Frauen in Jordanien.

Nof arbeitet in der MENA Region mit lokalen wie internationalen NGOs an Projekten, die sich den Problemen und Aspekten von Gender und Sexualität widmen.

 


Diskutantin

Rasha Hilwi lebt in Berlin und ist eine palästinensische Autorin, Kulturjournalistin, Kulturmanagerin und DJ (DJ Hilwi). Ihre Texte wurden in wichtigen arabischen Zeitungen und Online-Foren veröffentlicht, u.a. Al-Araby Al-Jadeed, Syria Untold, Fusha Magazine, Romman Magazine, Mada Masr.


 

Sie schreibt außerdem einen wöchentlichen Beitrag für die arabische Website der Deutschen Welle, darunter Kommentare zu Frauen, Gender und sozialen Fragen. 2007 startete sie ihren eigenen Blog Zaghroda.

Während ihrer Residenz in Kulturjournalismus 2016 an der Akademie Schloss Solitude in Stuttgart schrieb sie für die Schloss-Post über die Präsenz arabischer Kulturen in Berlin und Deutschland.

Seit 2016 hat sie sich außerdem unter dem Namen DJ Hilwi als DJ für Musik aus dem Nahen Osten, Nordafrika, Südwest-Asien und Osteuropa etabliert.

 


  

Arabische Filmreihe Beyond Spring

 

           

 
Im Jahr 2010 haben die ersten Proteste in Tunesien eine Welle von Aufständen im Nahen Osten und in Nordafrika ausgelöst, die als der arabische Frühling bekannt wurden. Die Geschichte der Region geht aber über besagten Frühling hinaus.

Mit einer speziellen Auswahl an Dokumentar- und Spielfilmen, kuratiert von Viola Shafik stellt diese Filmreihe seit 2014 in der WERKSTATT DER KULTUREN Werke aus verschiedenen arabischen Ländern vor.

Ihr Ziel ist es, die sozialen und politischen Verhältnisse in der Region in Augenschein zu nehmen und unser Verständnis von den verschiedenen Aspekten - sei es Klassenverhältnisse, Geschlecht oder Politik - zu verbessern und sich mit Fragen rund um Konfessionalismus, soziale Gerechtigkeit, Geschlechterfragen sowie die Palästina-Frage auseinandersetzen.

Die Aufführungen werden begleitet von Diskussionen und von Expert*innen des EUME (Europe in the Middle East - The Middle East in Europe), einem Forschungsprogramm am Forum Transregionale Studien.

 

Kuratorin

  

Viola Shafik, Dr. phil., ist freischaffende Filmemacherin, Kuratorin und Filmwissenschaftlerin. Sie veröffentlichte u.a. Arab Cinema: History and Cultural Identity, AUC-Press, Cairo, 1998 und Popular Egyptian Cinema: Gender, Class and Nation, AUC-Press, 2007. Sie lehrte an der American University in Cairo sowie an der Universität Zürich. Sie ist im Auswahlkommitte des Rawi Screenwriters’ Lab und des World Cinema Funds der Berlinale. Sie führte Regie bei mehreren Dokumentarfilmen, u.a. Ali im Paradies/My Name is not Ali (2011) und Arij - Scent of Revolution (2014). Zur Zeit lehrt sie an der Humboldt Universität, Berlin sowie der Ludwig Maximilian Universität, München.

   


 

Eine Veranstaltung in Kooperation mit

Mayadin al Tahrir e.V. und

EUME (Europe in the Middle East - The Middle East in Europe).

 



  


Die WERKSTATT DER KULTUREN wird gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa.

 

 

 
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