Dezember 2014

 

World Wide Cinema

Donnerstag 18.12.2014 19:00 | Saal

Eintritt: frei

Veranstalter/-in: Werkstatt der Kulturen
Kurator/-in: Fátima Lacerda

Produktion Flyer

 

Canícula

Mexiko | 2012 | Dokumentarfilm | 72 min. | Spanisch mit deutschen Untertiteln

  • Mitwirkende: Hermelinda Santes, Esteban Gonzalez, Mario Garcia, Sebastiana Leon Cerecedo, Maria Morales, Josefina Xochihua, Irasema Hernandez
  • Produktion: Jose Alvarez, Mauricio Fabre, Clara Fabre
  • Drehbuch: Sebastian HofmannFotografie: Sebastián Hofmann, Pedro González Rubio, Fernanda Romandía
  • Regie: Jose Alvarez
     

 

Ein Mann erklimmt einen Holzmast in Veracruz, im Osten Mexikos - so hoch wie die umliegenden Baumwipfel des tropischen Regenwaldes. Er bindet sich selbst fest und hängt kopfüber in schwindelerregender Sphäre, dann fliegt er im Mondschein durch die Lüfte mit anderen Männern, eine Drehung nach der anderen. Sie fliegen gemeinsam im Wind.

Dies ist nur eine von vielen eindringlichen Alltagsszenen, die der mexikanische Regisseur José Álvarez in seinem Dokumentarfilm Canícula auf die Leinwand zaubert. Im Zentrum des Films stehen die Totonac - eine Gesellschaft Mittelamerikas. Die Gemeinde im Film nennt sich Zapotal Santa Cruz.

Ein eindringliches und intimes Porträt, ohne dabei aufdringlich oder grenzüberschreitend zu sein. Der Film kommt ohne viele Worte aus, nur an wenigen Stellen kommentieren die Tocanac das Geschehen.

 
 
  

Der Regisseur Jose Alvarez wurde 1964 in Mexikostadt geboren und studierte Rechtswissenschaften in der nationalen mexikanischen Universität. 12 Jahre lang war er Rundfunkdirektor, u.a. bei dem Sender "Radioactivo FM".

1996 drehte er den Dokumentarfilm "El silencio de Sarajevo" (Das Schweigen Sarajevos). Mit dem Kurzfilm "Venus" erlangte er internationalen Ruhm, u.a. den besten Preis für Kurzfilme beim Festival von Toulouse.

Der Film wird gezeigt im Rahmen der 7-teiligen Kino-Reihe EN FOCAR RELIGIÓN.RELIGIÃO EM FOCO, kuratiert von Fátima Lacerda, vom 13. November bis 18. Dezember 2014.