5. creole Berlin-Brandenburg

 

creole PREISTRÄGER*INNEN-KONZERT

DREI GEWINNER - DREI SETS - EIN KONZERT!
 

Der in Deutschland einzigartige creole Award präsentiert virtuose Musiker*innen, Bands und Ensembles, die mit neuen Musiksprachen den Soundtrack für eine durch Migration und Transkulturalität geprägte, plurale Gesellschaft liefern.

Hier geht es um unverwechselbare Musikdiversität, um aus Migration und Transkulturalität resultierende Fusionen und damit natürlich um musikalische Neuentwicklungen im 21. Jahrhundert - aber last not least geht es selbstverständlich auch darum, die besten Global Beat Bands der Republik in mehrtägigen, spannungsgeladenen contests gemeinsam auf einer Bühne zu erleben!

Im November 2015 gingen die drei begehrten, mit je 2.000 EUR dotierten World Music Awards der 5. creole Berlin Brandenburg an:

  • DUO AL-KHAYYAT & THIELE
  • NASSER KILADA RANIN
  • THOMAS KOLARCZYK ENSEMBLE

Diese drei fantastischen Formationen spielen am 9. April ab 20h beim Preisträger*innen-Konzert im Saal der WERKSTATT DER KULTUREN jeweils ein Set. Ein Hörgenuss der Sonderklasse! 

Um 18 Uhr diskutiert vorab Musikerin und Moderatorin Aziza A. mit Ayberk Coskun (Konservatorium für türkische Musik Berlin) und Andreas Freudenberg (Global Music Academy) sowie mit den Jurymitgliedern der 5. creole Berlin Brandenburg Björn Döring (Reeperbahn Festival), Natascha Roth (Hochschule der populären Künste) und Peer Steinwald (Budde Music) die Einflüsse der türkischen und arabischen Volks- und Popmusik auf populäre Musiken in Deutschland. Die Podiumsdiskussion findet im Seminarraum 1 statt.


 

Freund_innen einladen

 __________

Die Räume und Toiletten der WERKSTATT DER KULTUREN sind rollstuhlzugänglich.

Unter dem Juryvorsitz von Peer Steinwald wurden von 18 Bands die musikalisch kreativsten Beiträge im Bereich Global Beat Music ausgezeichnet. Die drei gleichdotierten ersten Preise wurden am Sonntag, den 22. November von der Jury in der WERKSTATT DER KULTUREN bekannt gegeben:

  • Nasser Kilada Ranin
  • Thomas Kolarczyk Ensemble
  • Duo Al-Khayyat & Thiele

 

Nasser Kilada Ranin

Herzlichen Glückwunsch dem ersten Gewinner der 5. creole Berlin Brandenburg: Nasser Kilada Ranin. Der Bandleader und sein Ensemble führten mit großer Erfahrung durch ein verblüffend reichhaltiges Programm eigener Kompositionen, dass sich bei aller Vielfalt der Stile zu einem Gesamtsound entwickelt.

www.nasser-kilada.com

 

Thomas Kolarczyk Ensemble

Der zweite Gewinner der 5.creole: Das Thomas Kolarczyk Ensemble. Bei dieser Band haben wir alle - und das war nicht oft – mit großen Lettern das gleiche Wort auf unsere Zettel geschrieben: DYNAMIK! So etwas schafft man mit einer Besetzung – fast ungewöhnlich nur Holzblasinstrumente und Solisten - die ihre Improvisationen der Komposition widmen.

www.thomaskolarczyk.de


 

Duo Al-Khayyat & Thiele

Herzlichen Glückwunsch zum 3. Preis der diesjährigen creole: Das Duo Al-Khayyat & Thiele. Die musikalisch virtuos erzählten Geschichten haben uns beeindruckt, ebenso wie das sensible Zusammenspiel der Musiker*innen, die bewiesen haben, das man keine große Besetzung benötigt um musikalisch Welten zu öffnen.

www.norathiele.de/ahlambabiliyya


    

5. creole berlin brandenburg am 19./20./21./22. November!

18 world beat Bands bei 5. creole Berlin Brandenburg

Das Niveau aller 58 Bewerbungen für die Teilnahme an der 5.  creole Berlin Brandenburg war erwartungsgemäß sehr hoch.

Entsprechend intensiv beriet sich die Jury bis in die Abendstunden nach einem musikalischen Marathon durch die Berliner Weltmusik-Szene von BalkanSka, AfroPop, Beatbox, New Anatolian Traditionals über Cumbia Crossover, Siberian Ethno Sound bis zu ägyptisch kammermusikalischem Jazz und Electronica Columbia Funk.

„Auffallend in diesem Jahr ist, dass deutlich mehr Ensembles Jazz-Elemente und elektro-akustische Klänge in ihre Kompositionen einfließen lassen“, betont Anette Heit, creole-Projektleiterin.

Schließlich entschied sich die 3-köpfige Jury für 18 Bands die im weiten Bereich der populären Musik angesiedelt sind und sich eindeutig erkennbar mit einer oder verschiedenen 
regionalen und/oder diasporischen Musikkulturen auseinandersetzen.

Alle 18 Band werden live bei der 5. creole Berlin Brandenburg vom 19.-22. November 2015 in der WERKSTATT DER KULTUREN gegeneinander aufspielen:

 

Jury

  • Juryvorsitz: Peer Steinwald – A&R-Manager Budde Music
  • Dorit Advokaat – S & M- Managerin Putumayo Label
  • Björn Döring – Mitarbeiter Reeperbahnfestival
  • Natascha Roth – Dozentin Hochschule der populären Künste Berlin

5. creole Berlin & Brandenburg

Die WERKSTATT DER KULTUREN sucht 18 Global-Beat-Bands oder -Ensembles aus Berlin und Brandenburg für den einzigen Wettbewerb für globale Sounds in Deutschland.

  

Global Music – Made in Germany?! Durch die creole wird der musikalischen Vielfalt von BalkanSka, Afrobeat Beatbox, New Anatolian Traditionals über Cumbia Crossover, Chinese Ethno Sound bis zu Persian Jazz und Brasil Progressiv Rock eine Bühne geboten. creole sucht die Bands und Ensembles dieser neuen Musiksprache. Was zählt, ist künstlerische Qualität und Originalität!

 

Eine Vorjury entscheidet, welche 18 Bands zu den Wettbewerbskonzerten eingeladen werden. Bei dem öffentlichen Wettbewerb werden von einer Jury die drei besten Bands als Gewinner gekürt.

Drei Preisgelder in Höhe von 2000,- €/Gewinner!
 


Projektleitung

Anette Heit


Wissmannstr. 32, 12049 Berlin
Tel.: 030-60977017
anette.heit@werkstatt-der-kulturen.de


 


Gewinner_innen der 4. creole berlin-brandenburg

Wir gratulieren den beiden Gewinnerbands der 4. creole Berlin & Brandenburg: Lanaya und Pulsar Trio!!

Sie konnten sich gegen 16 weitere Bands in einem spannenden, dreitägigen Contest in Berlin durchsetzen. Auch wenn die Entscheidung schwer fiel, die begeisterte Jury begründete ihre Entscheidung folgendermaßen:

"Lanaya riss durch Ausdruck, Performance, Spielfreudigkeit und Vielseitigkeit, Professionalität und die Berücksichtigung regionaler Musik-Genres die Jury und das Publikum von den Stühlen."

"Pulsar Trio überzeugte mit ihrer dynamischen Bühnenshow, den überraschenden Instrumental-Einsätzen einer Sitar und ihrer leidenschaftlichen Harmonie im Zusammenspiel."

Wir danken allen Bands für ihr Engagement und einen großartigen, aufregenden und musikalisch hochwertigen Wettbewerb!!

Alle Life-Videos vom Regionalentscheid auf unserem YouTube-Kanal.
 

Gewinner_innen der 3. creole berlin-brandenburg


bye bye brasil

Auf Wiedersehen Brasilien?! Unabhängig voneinander zog es die beiden Musiker Kristina van de Sand und Kostia Rapoport erst vor kurzem nach Berlin, wo sie sich zu dem deutsch-russischen Duo bye bye brasil zusammenfanden, das herzerwärmenden, zarten, erfrischenden ChansonBrasilJazz macht.

Kristina van de Sand singt die portugiesischen Texte mit Leichtigkeit, das Klavierspiel von Kostia Rapoport schmiegt sich harmonisch an die poetisch-melancholischen Melodien an. Mit bye bye brasil, so sagen sie selbst, möchten sie uns in die Weiten der brasilianischen Musik entführen.

Konzert ansehen!



Cyminology

Wunderbare Mischung aus klassischem Jazz und persischem Gesang. Das aufeinander eingespielte Quartett mit persischen, indischen und deutschen Wurzeln erschafft mit seinen Klangkompositionen Bilder und Phantasien. Cymin Samawatie schreibt Gedichte, für die sie sich neben der Lage in ihrem Heimatland, dem Iran, ihren eigenen Erfahrungen und Gedanken ebenso von den großen persischen Dichtern wie Rumi, Hafis und Khayyam inspirieren lässt.

Konzert ansehen!
 

Gewinner_innen der 2. creole berlin brandenburg



Aly Keita & The Magic Balafon: Aly Keita stammt von der westafrikanischen Elfenbeinküste und ist einer der großen Virtuosen des Balafons – ein afrikanisches Xylophon mit Kalebassen als Resonatoren und das Melodie-Instrument Westafrikas. Schon als Kind entwickelte der beeindruckende Musiker Instrumente, später baute er nicht nur ein diatonisches Balafon, um neue Klangmöglichkeiten zu eröffnen, sondern 1999 auch das weltgrößte.

Die Musik der Berliner Speed-Folk-Band Dr. Bajan passt in keine Schublade: Diese international besetzte Gruppe verschiebt mit ihrem selbstkomponierten Liedgut in provokant hemmungsloser Form althergebrachte musikalische Stereotypen. Benannt haben sie sich nach dem russischen Knopfakkordeon »Bajan«, gespielt vom Bandleader Nikolai Fomin in psychedelischer Manier. Wenn er russischen Kasatschok, Hardrock, Ska, Klezmer oder Jazz mit Polka-Rhythmen in ungeheuerlichem Tempo durcheinanderschüttelt, wie ein Derwisch über die Tasten seines Instruments fliegt, Gas gibt und voll in die Effektpedale tritt, dann beginnt der Flug durch den Kosmos und man fühlt sich unendlich glücklich.


Sie haben zum Sound von Fatih Akins "Gegen die Wand" beigetragen, sie repräsentierten Deutschland und Berlin auf der Expo 2000, sie tourten mit dem deutsch-türkischen Popstar Muhabbet und zeichnen sich als Produzenten für den Sound von Künstlern wie Killa Hakan, Ceza, Sultana verantwortlich – die funkig-souligen Orient-Sounds der fünfköpfigen Band Orientation sind begehrt.

 

Die Gewinner_innen der 1. creole berlin-brandenburg

Jacaranda Ensemble: Fünf junge Musiker und Solisten der Brandenburger Symphoniker fanden sich aus Lust am Experimentieren und mit Sensibilität für neue Klangwelten zu einem einzigartigen Ensemble außerhalb ihres Daseins als Klassiker zusammen. Das Instrumentarium spiegelt diese Idee deutlich wieder: Alphorn, Horn, Didgeridoo, Saxophon und Perkussion: Instrumente, die ihrem Ursprung nach oft tausende Kilometer voneinander entfernt sind, werden in einem Geflecht aus komponierter und improvisierter Musik zu spannenden Klangteppichen verwoben. Diese Brücke zwischen den Kulturen der Welt hat das Jacaranda Ensemble schon in die verschiedensten Ecken der Welt geführt.


Elektronische Club Grooves treffen bei Nomad Soundsystem auf arabische Livemusik. Wie selbstverständlich bilden Rai, Drum'n'Bass, Rock, Dub und Gnawa-Trance eine eigene urbane Mixtur. Hier arbeiten deutsche, arabische und asiatische Musiker an einem gemeinsamen Projekt, in dem sie die eigenen Wurzeln und musikalischen Leidenschaften ausleben. Sie verweben Ethno, Pop und Elektronik zu einem dancefloor-kompatiblem Klangteppich.




Balagan
bedeutet im Russischen so viel wie "Tohuwabohu" oder "fröhliches Chaos". Balagan ist Konzert, Theater und vor allem Bühnen-Spektakel. Feuriges Temperament paart sich mit Melancholie, Leidenschaft und komödiantischer Leichtigkeit. Jeder einzelne Musiker ist ein besonderer Charakter und durch die Vielfalt der Nationen entsteht ein einmaliges Klangbild, ein eigener Stil, der in keine Schublade gehört: mit osteuropäischen Wurzeln, westlichen Einflüssen, poppig arrangiert und provokant gespielt. Diese Band ignoriert souverän jede Form der sonst im Musikbereich üblichen Etikettierung.