BHM 2013

 

Black History Month 2013 - SWING, Sister Swing!

Die US-amerikanische Jazz-Kultur der 30er Jahre

Bühne frei für einen Monat Schwarze Kultur und Geschichte: Waren wir in der zeitgenössischen Kultur der Afrobrasilianer unterwegs, geht es in diesem Jahr zurück in die USA der 30er Jahre - mitten hinein in die panafrikanischen Bewegungen Marcus Garveys und W.E.B. DuBois, mitten hinein in das Aufblühen der afro-amerikanischen Literaturszene „Harlem Renaissance“.

Das kreative Hotspot, an dem all diese Impulse gebündelt wurden, war der legendäre Cotton Club, in der so genannte „Jungle Alley“ in Harlem, New York City. Der Eintritt war ausnahmslos Weißen erlaubt – während das Unterhaltungsprogramm und der Service von Schwarzen bestritten wurde. Unter ihnen: Cab Calloway, Duke Ellington, Count Basie, Fats Waller, Fletcher Henderson, Jelly Roll Morten und Bennie Moten.

Als Hommage an diese Jazz-Größen, die maßgeblich die US-amerikanische Kultur zwischen 1920 und 1940 entwickelten, haben sich 14 hochkarätige Musiker als Ebony Big Band zusammengetan. Sowohl musikalisch als auch durch Erzählungen, Tanz sowie Video- und Multimedia-Präsentationen liessen sie am Samstag, den 2. Februar 2013 . unter dem Motto "Swing, brother swing!" und am Donnerstag, den 28.2. unter dem Motto "Swing, sister swing!" den musikalischen Geist der Zeit wiederauferstehen.

Der Auftakt zum BHM 2013 bildete am Freitag, den 1. Februar 2013 die XXL-Party: Berlins Afrika-Szene live. Lokale Musiker präsentierten verschiedenste afrikanische Musikrichtungen von Mbalax bis Rap.

Am Sonntag meldete sich US-Drummer und WdK-Kurator Eric Vaughn mit einer neuen Jazz-Reihe zurück: Bei den Gratis-Konzerten der Jazz Jam & Food kommen Sie sowohl akustisch als auch kulinarisch auf Ihre Kosten.

Mehr Informationen in unserem Programmheft.